do1 - Fernsehen aus Dortmund

Lehrredaktion Fernsehen des Dortmunder Instituts für Journalistik

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Semesterstart bei do1

Bei do1 tut sich wieder was – pünktlich zum neuen Sommersemester lernen 24 neue Redaktionsmitglieder den Fernsehalltag kennen. Themen finden, recherchieren, filmen und schneiden – das alles und noch mehr steht auf dem Programm in der Einführungswoche.

Vom Märchen zum Beitrag

Die Studierenden stehen vor der Herausforderung, innerhalb von vier Tagen ihre erste eigene Sendung zu produzieren. Das ist natürlich schwierig, wenn man vom “Fernsehen machen” noch keine Ahnung hat. Doch ganz allein sind sie mit ihrer Aufgabe nicht. So steht ihnen zum Beispiel Journalistik-Student Christopher Unger mit tatkräftiger Unterstützung zur Seite. In seinem vierstündigen Seminar lernen die jungen Journalisten, was Tütensuppen, Cordon Bleu und Märchen mit Fernsehbeiträgen gemeinsam haben. “Jeder Beitrag braucht eine Prinzessin, einen Bösewicht, eine Prinzen und einen Konflikt”, erklärt Christopher Unger, der den inhaltlichen Aufbau eines Beitrags anhand eines spannenden Märchens erklärt.

Von der Tütensuppe zum Cordon Bleu

Doch nicht nur die Erzählstruktur eines Beitrags ist wichtig: “Die Studierenden haben zum ersten Mal mit der Technik zu tun, führen zum ersten Mal Interviews – deshalb sollte man nicht direkt versuchen, das Cordon Bleu zuzubereiten – die Tütensuppe reicht für den Anfang auch. Mit heißem Wasser anrühren und fertig. Man wird satt und es ist nicht ungesund.” Das heißt aber nicht, dass Kreativität nicht gefragt ist, ganz im Gegenteil. “Die Chance sollte man bei do1 auf jeden Fall nutzen”, sagt Christopher Unger.

Von der Theorie in die Praxis

Um die Theorie auch in der Praxis anwenden zu können, hat der ehemalige WDR-Volontär bereits Themen vorrecherchiert, die die neuen do1-Mitglieder auch gleich für ihre erste Sendung umsetzen. Dabei stehen sie prompt vor einem fernsehtypischen Problem: Ein Thema ist geplatzt – und dann muss natürlich schnellstens ein neues her. Diese und andere Schwierigkeiten, wie eine falsch eingestellte Kamera oder ein streikendes Schnittprogramm, gilt es natürlich schon zum Beginn einer TV-Karriere zu bewältigen. Damit trotzdem alles funktioniert, können sich die Nachwuchsjournalisten auf die Hilfe der Azubis für Mediengestaltung der TU Dortmund verlassen.

Vom Studenten zum Fernsehjournalisten

Fünf Teams, vier Beiträge, eine Sendung – nach knapp einer Woche intensiver Arbeit ist es vollbracht: Der erste Ortstermin der neuen Redaktion ist fertig und die Fernseh-Crew ist begeistert: “Ich finde es toll, dass wir Tutoren hatten, die uns begleitet haben. Und am Erfolg der Gruppen wird deutlich, dass die Woche gut organisiert war”, sagt Julia Bülling. Wie die anderen Redaktionsmitglieder freut auch sie sich darauf, in die Fernsehrealität zu starten.

3 Kommentare

  1. Und kann man auch irgendwo sehen, was die Neuen gemacht haben?

  2. ja, das würde mich auch interessieren…

    Was die Befragten wohl für ein Shirt getragen haben ;)

  3. Die Videos aus der O-Woche gibt es schon bald hier zu sehen! – Genauso wie die ersten Campusnews im neuen Semester.


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